Olek Konrad Witt


Olek Konrad Witt
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"denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Nothwendigkeit der Geister, nicht von der Nothdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen. Jetzt aber herrscht das Bedürfniß und beugt die gesunkene Menschheit unter sein tyrannisches Joch. Der Nutzen ist das große Ideal der Zeit, dem alle Kräfte frohnen und alle Talente huldigen sollen. Auf dieser groben Wage hat das geistige Verdienst der Kunst kein Gewicht, und aller Aufmunterung beraubt, verschwindet sie von dem lärmenden Markt des Jahrhunderts. Selbst der philosophische Untersuchungsgeist entreißt der Einbildungskraft eine Provinz nach der andern, und die Grenzen der Kunst verengen sich, je mehr die Wissenschaft ihre Schranken erweitert." - Friedrich Schiller in: Über die ästhetische Erziehung des Menschen

Die soziale Realität, in der wir leben gestaltet uns. Kunst und Theaterkunst bedeutet diese Realität auf brutale und zugleich sensible Art und Weise zu offenbaren. Aber auch gleichzeitig dieser Realität mit eigenen Ideen, Utopien und unseren künstlichen Gestaltungen entgegenzuwirken.

Als THEATER- UND PROJEKTLEITER greife ich vor allem Themen der Erinnerungskultur auf, als Auftrag für ein Theater der politischen Intervention. Als Theaterregisseur gestalte ich gemeinsam in einem Team Ideen zu einer Form, die es den Zuschauenden ermöglicht emotionell und rationell bewegt zu werden. Als Theaterpädagoge gestalte ich vor allem mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Erfahrungswelten soziokulturelle Projekte und ermögliche darin jedem Einzelnen eine Befähigung zu einem eigenen Ausdruck zu finden. Kulturelle Bildung verstehe ich als essenzieller Beitrag zu politscher Bildung. Als Darsteller versuche ich mit meinem Körper und mit meinen Sprachen die ZuschauerInnen in eine andere Welt zu verführen

Industriekultur Extraschicht Phoenix west © Knut Vahlensieck Ruhr Nachrichten Aufnahmedatum 04.06..2005